Die Anfänge
Auf diesem Gelände begannen erste Versuche mit Lehmarchitektur. Als Modell dienten die runden Holzkohle-Meiler. So entstanden die Rundhäuser für die Herbergen, in denen die von weit her angereisten Schüler während der Schulzeit wohnen konnten. Die ersten Schüler wurden 1983 unterrichtet. Im Laufe der Zeit konnte das Stiftungsgelände erweitert werden, indem mit Hilfe von deutschen Freunden ein angrenzendes Gelände von 220 ha Größe hingekauft wurde. Die formelle Gründung der Stiftung konnte erst nach Beendigung der Militärdiktatur 1984 erfolgen. Eines der Rundhäuser für Schüler wurde 1988 zum Kindergarten umfunktioniert, weil eine Kindergärtnerin aus Tübingen für ein Jahr ihre Mitarbeit anbot. Deshalb wurde ein weiteres Wohnhaus, die heutige Herberge C, übernommen, um mehr Schüler aufnehmen zu können. 1991/1992 begann der Bau des heutigen Kindergartens in achteckiger Stampflehm-Architektur. Die Pläne dafür stammen von zwei Architektur-Praktikanten der Architektur-Hochschule für Auslandsarchitektur in Hildesheim. Die Biogas-Anlage wurde ebenfalls in dieser Zeit auf Initiative eines Zivildienstleistenden mit Hilfe von Jung-CDU und Katholischer Kirchengemeinde von Herrenberg errichtet.

Schauen Sie sich bei einem virtuellen Spaziergang das Gelände etwas näher an (Datenvolumen 1,8 MB) !